Mentee
Marita Speen
In meiner künstlerischen Arbeit interessieren mich Bilder, die nicht über erzählbare Inhalte funktionieren, sondern über Form, Farbe, Rhythmus und Wahrnehmung wirken. Wiederholung, Fragmentierung und Reduktion sind zentrale Mittel, mit denen ich visuelle Ordnungen erprobe. Durch Überlagerung und Verschiebung entstehen rhythmische Bilder, in denen sich Wahrnehmungsräume eröffnen, überschneiden und verschwimmen.
Ein zentrales Element ist der Kreis — als geschlossene, zersplitterte Form, als Linie oder als Fragment. Er verweist auf Ganzheit und Kontinuität, wird jedoch gebrochen, verschoben, in Teile zerlegt und wieder zu neuen Formen zusammengesetzt. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Ordnung und Auflösung. Mich interessiert der Moment, in dem Ordnung sichtbar wird, aber gleichzeitig wieder auseinanderzufallen scheint.
Der Zustand, in dem Klarheit und Unschärfe nebeneinander bestehen, beschäftigt mich. So verhandeln meine Arbeiten, auf wie vielen Ebenen ein Bild betrachtet werden kann: wie es sich vor unseren Augen verschiebt, Ebenen entstehen, verschwinden und zwischen Schärfe und Unschärfe schwanken.
2024 |
Meisterschülerin, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Wolfgang Ellenrieder |
2020-2022 |
Diplom, Freie Kunst, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Wolfgang Ellenrieder |
2013-2020 |
Kombinatorischer B.A., Kunst und Mediendesign, Bergische Universität Wuppertal |
2019 |
Stella-Baum-Preis, Kunstförderpreis, Wuppertal |
2011 |
Beethoven Bonnensis, Kunstförderpreis, Bonn |
2024 |
How to Approach a Dream Gently, Kunstverein Braunschweig |
2022 |
Nocturne No.1, Einzelausstellung, Kunstschaufenster Hallenbad, Wolfsburg |
2019 |
And Beyond, Einzelausstellung, Universitätsgalerie Oktogon, Wuppertal |
Malerei Objekt Grafik |
| Website: | maritaspeen.de |
| Instagram: | @maritaspeenart |